FAQ

Allgemeine Informationen zum DRAUSSENSTADT – Call for Action

Was ist dieses Jahr neu am DRAUSSENSTADT – Call for Action?

Die Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung ist dieses Jahr mit der Betreuung der DRAUSSENSTADT – Call for Action-Förderung beauftragt.

Die DRAUSSENSTADT – Call for Action-Förderung wird ab dem 7. Juni 2021, 12 Uhr als Antragsformular online zur Antragsstellung zur Verfügung stehen. Bitte beachten Sie, dass es sich bei der Ausschreibung letztes Jahr um ein Antragsverfahren, dieses Jahr jedoch um ein Projektantragsverfahren zur Förderung von Veranstaltungen handelt. Das hat den Vorteil, dass die Projektverantwortlichen nicht in finanzielle Vorleistung gehen müssen, sondern die Projektmittel für anfallende Kosten vorab beim Fördergeber abrufen können.

Die Fördersumme wurde auf max. 25.000 Euro hochgesetzt, in Ausnahmefällen können bis zu 40.000 Euro beantragt werden.

An wen richtet sich der DRAUSSENSTADT – Call for Action?

Der DRAUSSENSTADT – Call for Action richtet sich an in Berlin ansässige Freiberufler:innen und solo-selbständige Kulturakteur:innen sowie Vereine, Gruppen, Unternehmen und weitere juristische Personen aus dem Kultur- und Kreativbereich, die ein genehmigungsfähiges Konzept für eine Kulturveranstaltung im öffentlich zugänglichen Berliner Stadtraum einbringen und bis zum 31. Dezember 021 für das Publikum kostenfrei und draußen umsetzen können.

Wie funktioniert das Verfahren?

Veranstalter:innen können über ein Online-Formular auf http://www.draussenstadt-call-for-action.berlin im Zeitraum vom 7. Juni 2021, 12 Uhr bis 18. Juni 2021, 15 Uhr einen Antrag für  Einzelveranstaltungen oder Veranstaltungsreihen abgeben. Eine unabhängige Jury entscheidet im Weiteren über die Auswahl der Anträge. 

Welche Formate werden gefördert?

Gefördert werden Kunst- und Kulturveranstaltungen (Einzelveranstaltungen oder Veranstaltungsreihen) wie beispielsweise Konzerte, Performances, Theaterveranstaltungen, Tanz, Lesungen die draußen stattfinden und keinen Eintritt kosten. Auch Formate wie Ausstellungen oder Audio-Walks sind prinzipiell förderfähig, wenn sie ein gemeinsames Event (z.B. eine öffentliche Führung) beinhalten.

In welcher Höhe können Mittel beantragt werden?

Die Regelfördersumme beträgt bis zu 25.000 Euro für Veranstaltungen. Für Veranstaltungsreihen beziehungsweise für Mehrbedarfe für den Barriere-Abbau können bis zu 40.000 Euro beantragt werden.

Wie viele Mittel werden insgesamt von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa für den DRAUSSENSTADT – Call for Action bereitgestellt?

Es wird insgesamt eine Million Euro für die Durchführung von Veranstaltungen bereitgestellt.

Wer entscheidet über die Anträge?

Die Anträge werden im Rahmen eines Juryverfahrens von einer 10-köpfigen Jury für eine Förderung empfohlen. Die Namen der Jurymitglieder werden sobald wie möglich hier bekannt gegeben. Die Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung erstellt und übermittelt anschließend die Förderempfehlung und den Zuwendungsbescheid. Ein Anspruch auf Förderung besteht nicht. 

Was ist, wenn ich mich im Herbst 2020 schon einmal mit einem Antrag für den Call for Action beworben habe?

Bitte beachten Sie, dass Sie für den neu aufgelegten Call for Action einen neuen Antrag stellen müssen. Antrage, die im Herbst 2020 bei Kulturprojekte eingereicht wurden, können leider keine Berücksichtigung finden. Gerne können Sie sich jedoch mit derselben Veranstaltungsidee oder auch einer neuen bewerben.

 

Fragen zur Antragsberechtigung

Wer kann einen Antrag für den DRAUSSENSTADT – Call for Action stellen?

Zur Antragstellung aufgerufen sind Einzelpersonen (Freiberufler:innen, Solo-Selbständige und Einzel-Unternehmer:innen) und juristische Personen (Vereine, GmbHs etc.), Vereine, Verbände, Kollektive etc., die in Berlin freiberuflich/selbstständig oder gewerblich tätig und in Berlin (an-)gemeldet sind. Einzelpersonen müssen zudem zum Zeitpunkt der Antragsabgabe mit erstem Wohnsitz in Berlin gemeldet sein. 

Wer ist zur Antragstellung nicht berechtigt?

Nicht berechtigt zur Antragsabgabe sind Personen, die jünger als 18 Jahre sind, die nicht mit erstem Wohnsitz in Berlin gemeldet sind und die nicht freiberuflich/selbständig oder gewerblich mit Berliner Unternehmenssitz organisiert sind.

Landeseigene Einrichtungen sind von der Förderung ebenfalls ausgeschlossen.

Mein Zweitwohnsitz ist in Berlin. Ich bin als Freiberufler:in oder Solo-Selbständige:r jedoch mit meinem ersten Wohnsitz in einem anderen Bundesland gemeldet. Kann ich trotzdem ein Antrag abgeben?

Nein.

Benötige ich als Antragsteller:in ein deutsches Konto, um bei Beauftragung der Veranstaltung die Fördersumme überwiesen zu bekommen?

Ja. Bitte beachten Sie, dass Sie im Falle einer Förderung ein gesondertes Konto oder Unterkonto eröffnen müssen, auf das die Förderung eingezahlt werden kann.

Benötige ich eine Steuernummer eines Berliner Finanzamtes, um einen Antrag abgeben zu können?

Ja.

Ich bzw. mein Unternehmen/Verein etc. hat in diesem Jahr bereits Mittel aus den Corona-Soforthilfeprogrammen von Bund und Land erhalten. Kann ich trotzdem einen Antrag stellen?

Ja. Eine zusätzliche Förderung für dasselbe Vorhaben aus anderen DRAUSSENSTADT-Förderungen schließt sich jedoch aus. Das heißt, die Veranstaltung(en) dürfen nicht gleichzeitig Förderung aus folgenden Programmen erhalten: "Berliner Projektfonds Urbane Praxis", "Campusanlagen" oder dem BESD-Programm (bezirkliche künstlerische Projekte im Stadtraum).

Kann ich auch zwei oder mehrere Anträge einreichen?

Nein.

Fragen zum Antragsverfahren

Wie reiche ich meinen Antrag ein?

Die Antragsabgabe erfolgst zunächst über ein Online-Formular auf der Webseite www.draussenstadt-call-for-action.berlin. Nach erfolgreichem Ausfüllen des Formulars, dem erfolgreichen Hochladen der erforderlichen Unterlagen sowie dem Absenden des Online-Antrages erhalten Sie eine automatische Eingangsbestätigung mit einer Kopie des Antrages und der Antragsnummer per E-Mail. Im Anschluss schicken Sie das Original unterschrieben plus eine Kopie per Post an die Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung. Es gilt der Poststempel mit spätestem Datum vom 18. Juni 2021.

Hinweis: Es gibt keinen Hausbriefkasten. Aufgrund einer zu erwartenden hohen Antragslage bitten wir Sie, ihren Antrag nicht persönlich in der Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung vorbeizubringen.

In welchem Zeitraum kann ich ein Antrag abgeben?

Anträge können vom 7. Juni 2021 (15 Uhr, MESZ) bis 18. Juni 2021 (15 Uhr, MESZ) eingereicht werden. 
Hinweis: Der zeitliche Eingang Ihres Antrages während der Antragsfrist hat keine Auswirkung auf das Verfahren. Alle formal geprüften und vollständigen Anträge werden gleichberechtigt bearbeitet. Bitte nutzen Sie deshalb den gesamten Einreichungszeitraum. 

Liegt das Formular in mehreren Sprachen vor?

Ja, das Online-Formular liegt auf Deutsch und auf Englisch vor und kann sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch ausgefüllt werden.

Hinweis: Ergänzende Dokumente zum Beispiel zu den Modellorten oder Genehmigungsverfahren wie auch die Förderrichtlinien liegen jedoch nur auf Deutsch vor. Zudem liegen auch im Falle einer Förderung alle weiteren Unterlagen wie z.B. Bescheide, Einverständniserklärungen, Mittelabrufe, Verwendungsnachweis etc. ausschließlich auf Deutsch vor.

Das Online-Formular ist mit Hilfe eines Screenreaders lesbar.

Welche technischen Voraussetzungen sind nötig?

Es braucht für das Ausfüllen des Antragsformulars keine Registrierung. Solange Sie das Formular noch nicht abgeschickt haben, werden Ihre Daten lokal im Browser gespeichert. Prüfen Sie jedoch im Vorfeld, ob ihr Browser Cookies speichert und auf dem neuesten Stand ist. Sobald das Formular komplett ausgefüllt ist und Sie auf „Formular abschicken“ klicken, haben Sie keinen Zugriff mehr auf das Formular mit Ihren Daten. Es wird im Anschluss automatisch ein PDF aus dem ausgefüllten Formular generiert, das Sie ausdrucken und postalisch einreichen müssen.

Welche Angaben sind im Rahmen der Antragstellung erforderlich?

Zur Bearbeitung des Antrags sind bei Einzelpersonen Angaben zur Person (Name, Vorname, Adresse, E-Mail, ggf. Website) bereitzuhalten. 
Bei juristischen Personen müssen neben Angaben zum Unternehmen und einer vertretungsberechtigten Person auch eine Ansprechperson benannt werden. Außerdem muss ein gültiger Auszug aus dem Handelsregister, Vereinsregister etc. hochgeladen werden.

Im Antragsformular wird zudem Folgendes abgefragt:

  • Titel
  • Beschreibung der Veranstaltung: Um was geht es? Welche Schritte zur Organisation und Durchführung der Veranstaltung sind geplant? Wie soll die Veranstaltung beworben werden? (4.000 Zeichen inklusive Leerzeichen)
  • Welche Maßnahmen sind geplant für den Abbau von Barrieren? (3.000 Zeichen inklusive Leerzeichen)
  • Zahl der beteiligten Personen/ Künstler:innen (z.B. Anzahl der Personen, die auf der Bühne stehen werden), Zahl der erwarteten Besucher:innen
  • Geplante Veranstaltungstermine/ -zeitraum
  • Ist ein Hygiene- und Sicherheitskonzept vorhanden? Ist die Müllentsorgung mitgedacht? Ist die Möglichkeit zur Nutzung von Sanitäranlagen vorhanden?
  • Wo soll die Veranstaltung stattfinden?
    • Zur Einschätzung der Realisierbarkeit des Vorhabens muss hier mindestens die (Erst-) Kommunikation mit zuständigen Ämtern zur Einholung von Genehmigungen oder Eigenerklärungen zur Nutzungserlaubnis von Flächen hochgeladen werden
    • Oder: es erfolgt eine Bewerbung auf einer Modellfläche

Im Antrag müssen außerdem die Kosten und potentielle Einnahmen oder weitere Förderung der Veranstaltung aufgeführt werden. Es können Sachkosten (inkl. Gebühren und Abgaben wie Gema oder KSK) und Honorar-/Personalkosten angegeben werden. Die Auflistung wird in Einzelpositionen vorgenommen und dann im Formular addiert. Bitte beachten Sie dabei ggf. Ihre Umsatzsteuerpflicht.

Welche Unterlagen benötige ich?

1) Bei juristischen Personen legen Sie bitte die entsprechenden Nachweise wie z.B. Handels-/Vereinsregisterauszug, Gesellschaftervertrag, Satzung, aktueller Freistellungsbescheid bei (max. 2 MB, pdf-Datei)

2) Genehmigung der Veranstaltung oder Antrag auf Genehmigung der Veranstaltung oder Erklärung mit ausführlicher Begründung, dass die Veranstaltung genehmigungsfrei stattfinden kann (max. 5 MB, docx-, pdf-Datei)

Hinweis: Unterlagen, die mit einem Poststempel nach dem 18. Juni 2021 eingereicht werden, können nicht berücksichtigt werden. Ausnahme: Genehmigungen können per eMail nachgereicht werden.

Kann ich meine Angaben zwischenspeichern und die Antragstellung zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen?

Ja. Die Bearbeitung des Formulars kann – je nach Ihren Browser-Einstellungen – zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden. Ihr Browser muss Cookies speichern. Dies geht zum Beispiel nicht im privaten Modus. Bitte prüfen Sie rechtzeitig, ob Ihr Browser Ihre Eingaben lokal speichert.

Bei technischen Problemen überprüfen Sie, ob ihr Browser auf dem aktuellsten Stand ist bzw. versuchen Sie es in einem anderen Browser.

Was sollte mein Veranstaltungskonzept umfassen? Worauf muss ich achten?

Sie sollten ausführlich und gut verständlich Ihr Konzept/Ihre Idee und die geplante Umsetzung der Veranstaltung(en) beschreiben. Bitte beachten Sie, dass Ihre Veranstaltung(en) bis zum 31. Dezember 2021 an öffentlich zugänglichen Orten, draußen und kostenfrei für das Publikum stattfinden muss/müssen. Es gibt darüber hinaus noch ein weiteres Feld im Formular, in dem Sie Angaben zum Abbau von Barrieren im Rahmen Ihrer Veranstaltung(en) tätigen müssen.

Insbesondere sollten Sie folgende Förderkriterien berücksichtigen:

Künstlerische Gestaltung

  • d.h gefördert werden Veranstaltungsformate unterschiedlicher künstlerischer Sparten 
  • Besonders berücksichtigt werden Vorhaben, die ein breites Publikum ansprechen und den Stadtraum auch unter eingeschränkten Möglichkeiten als Ort für Kulturveranstaltungen nutzen

Barriereabbau

  •  d.h. die Veranstaltungen sollen möglichst barrierearm konzipiert und somit für Menschen mit unterschiedlichen Bedarfen zugänglich sein. Die kostenfreien Veranstaltungen sollen sichtbar im Stadtraum sein und vielfältig kommuniziert werden

Umsetzbarkeit

  • d.h. die Veranstaltungen sind auch unter den derzeit eingeschränkten Möglichkeiten realisierbar und beachten die geltenden Maßnahmen, Regularien und vorausgesetzten Genehmigungen.

Wer ist in der Jury?

Die neun-köpfige Jury setzt sich aus Akteur:innen mit diversen Expertisen zusammen. Die Jury entscheidet anhand der Förderrichtlinien und insbesondere der Förderkriterien über die Empfehlung der Projektanträge.

In die Jury berufen wurden: 

  • Constantin F. Stimmer
  • Dorothee Wenner 
  • Erec Schumacher
  • Grace Kelly
  • Hannes Raphael
  • Ina Hildebrandt
  • Kerstin Wiehe
  • Natalia Irina Roman
  • Shahrzad Rahmani
  • Gesine Kühne
  • Viktoria Morasch

Die Projektanträge werden anschließend von der Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung geprüft und im Falle einer Förderung auf der Webseite des DRAUSSENSTADT - Call for Actions veröffentlicht.

Fragen zur Finanzierung

Woher weiß ich, ob ich den Netto- oder Brutto-Betrag beantragen muss?

Ob die Gesamtsumme der Kosten als Brutto oder Netto im Finanzierungsplan ausgewiesen wird, hängt davon ab, ob die antragstellende Person bzw. Organisation vorsteuerabzugsberechtigt ist.
Vorsteuerabzugsberechtigt bedeutet, dass man selbst Umsatzsteuer in Rechnung stellen kann und diese dann ans zuständige Finanzamt weiterleitet. Deswegen wird in diesen Fällen die Umsatzsteuer im Kosten- und Finanzierungsplan dann entsprechend abgezogen und mit Nettobeträgen kalkuliert. Freiberufler:innen und Kleinunternehmen, die von der Umsatzsteuer befreit sind, sind somit nicht vorsteuerabzugsberechtigt und müssen im Kosten- und Finanzierungsplan mit Bruttobeträgen kalkulieren.

Wenn eine Vorsteuerabzugsberechtigung vorliegt: Angaben der Beträge in Netto
Wenn eine Vorsteuerabzugsberechtigung nicht vorliegt: Angaben der Beträge in Brutto

Wenn Sie unsicher sind, ob Sie vorsteuerabzugsberechtigt sind, lassen Sie sich von Ihrem Steuerberater:in beraten oder fragen Sie beim Finanzamt nach.

Kann ich mit diesem Programm auch eine bereits geplante Veranstaltung ko-finanzieren?

Ja, das ist möglich. Bitte geben Sie im Antrag dann nur die Kosten für den Teil der Veranstaltung an, den Sie mit den Mitteln aus dem Call for Action finanzieren möchten. Skizzieren Sie im Konzept dann den Zusammenhang der Gesamtveranstaltung und den Teil der Ko-Finanzierung.

Von einer Ko-Finanzierung ausgeschlossen sind Projekte, die bereits aus anderen Fonds der DRAUSSENSTADT-Initiative gefördert werden wie Berliner Projektfonds Urbane Praxis, Campusanlagen oder dem BESD-Programm.

Achtung: Für den Fall einer Ko-Finanzierung gelten dann für die gesamte Veranstaltung die Bedingungen des Calls: umsonst und draußen, in Berlin an öffentlich zugänglichen Orten vor Publikum und bis zum 31.12.2021 durchzuführen.

Kann ich mit diesem Programm auch eine bereits stattgefundene Veranstaltung nachträglich finanzieren?

Nein. Die Durchführung der Veranstaltung sollte frühestens für August 2021 geplant werden.

Kann ich – obwohl die Veranstaltung für das Publikum kostenfrei sein soll – im weiteren Umfeld Einnahmen zum Beispiel durch den Verkauf von Speisen und Getränken, CDs, DVDs o.ä. erwirtschaften?

Ja, das ist möglich. Relevant ist, dass die Veranstaltung an sich für das Publikum eintrittsfrei bleibt. Beachten Sie bei einer gastronomischen Versorgung ggf. die Einholung einer Ausschankgenehmigung. Einnahmen wie diese (und eventuell damit verbundene Ausgaben) sind im Antrag nicht anzugeben, jedoch dem Finanzamt anzuzeigen.

Fragen zu Genehmigungen

Muss ich für meine Veranstaltung eine Genehmigung einholen?

Ja. Da die Veranstaltung an öffentlich zugänglichen Orten und draußen stattfinden soll, sind Genehmigungen notwendig, die Sie beim zuständigen Bezirksamt beantragen können.

Gerade bei Veranstaltungen mit verstärkter Musik muss auch eine Genehmigung vom Umweltamt eingeholt werden (Antrag mind. vier Wochen vor der Veranstaltung): Antrag auf Genehmigung oder Ausnahmezulassung von den Lärmschutzvorschriften - Berlin.de

Die Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung ist hierfür nicht verantwortlich.

Wo beantrage ich die Erlaubnis für meine Veranstaltung? Welche Unterlagen benötige ich?

Hierzu muss zunächst geklärt werden, ob die Veranstaltung auf öffentlichem Straßenland/ Grünfläche oder auf privatem (aber öffentlich zugänglichen) Grund stattfinden soll. Für Veranstaltungen auf a. ) öffentlichem Straßenland /Grünfläche ist eine Genehmigung beim zuständigen Bezirksamt, das heißt bei dem Bezirksamt, in dessen Bezirk die Veranstaltung stattfindet, einzuholen. Soll die Veranstaltung auf privatem Grund stattfinden, ist beim Eigentümer (meist über die Hausverwaltung) eine entsprechende Genehmigung einzuholen. Informationen über die erforderlichen Unterlagen, die Voraussetzungen für eine Veranstaltungserlaubnis und die zuständigen Bezirksämter finden Sie hier: https://service.berlin.de/dienstleistung/324911/ 

Genehmigungen für verstärkte Musik finden sie hier: Antrag auf Genehmigung oder Ausnahmezulassung von den Lärmschutzvorschriften - Berlin.de

Bei Veranstaltungen, bei denen (nicht selbst komponierte) Musik abgespielt wird muss zudem die Anmeldung bei der GEMA und die anfallenden Gebühren berücksichtigt werden.

Kosten, die im Rahmen einer Veranstaltungsanmeldung-/durchführung entstehen, können auch im Finanzplan angegeben werden.

Weitere Informationen für Veranstaltungen in der Stadt unter freiem Himmel finden Sie auch in der Freiraum-Fibel BBSR - Veröffentlichungen - Freiraum-Fibel (bund.de) und in der Checkliste des Projektfonds Urbane Praxis.

Fragen zur Durchführung der Veranstaltung(en)

Was ist, wenn ich noch keine Fläche oder keinen öffentlichen Ort zur Projektdurchführung habe?

Die Antragsstellenden müssen sich selbst um die Orte kümmern, an denen die Projekte stattfinden sollen. Falls Sie keinen passenden Ort finden, können Sie sich auf eine Ausschreibungsfläche der Clubcommission bewerben.

Brauche ich für meine Veranstaltung ein Hygienekonzept?

Ja. Da es sich um öffentliche Veranstaltungen mit Publikumsverkehr handelt, sind Sie für die Ausarbeitung und Umsetzung eines Hygienekonzeptes entsprechend der jeweils gültigen Covid-19-Verordnungen verantwortlich. Im Rahmen des Antragsverfahrens muss dieses noch nicht ausgearbeitet sein. Sie bestätigen jedoch mit Einreichung Ihres Antrags, dass am Veranstaltungstag ein entsprechendes Hygienekonzept vorliegt und auch zwingend nötig umgesetzt wird. Natürlich kann die Veranstaltung auch immer nur unter den am Durchführungszeitpunkt geltenden Bestimmungen des Infektionsschutzgesetz durchgeführt werden.

Bin ich selbst für die Umsetzung des Hygienekonzepts und die Einhaltung aller Auflagen, die sich aus den entsprechenden Genehmigungen ergeben, verantwortlich?

Ja. Sie sind der:die Veranstalter:in und somit selbst verantwortlich und im Zweifel auch haftbar zu machen. Das bedeutet auch, dass der:die Veranstalter:in für die Sicherheit der Teilnehmenden zuständig ist und sich ggf. auch um einen Sicherheitsdienst und eine Haftpflichtversicherung kümmert und auch für die Reinigung nach der Veranstaltung Sorge zu tragen hat.

Was passiert, wenn es zu einem erneuten harten Lockdown kommt und ich meine Veranstaltung nicht wie beantragt realisieren kann?

In dem Fall wäre es eine Möglichkeit, das Vorhaben im Rahmen des Durchführungszeitraums auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Bevor Sie Ihre Veranstaltung umplanen, müssen Sie sich mit der Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung in Verbindung setzen. 

Probleme bei der Abgabe des Online-Antrags

Ich habe versehentlich einen Fehler bei der Bearbeitung meines Antrags gemacht, diesen aber bereits abgeschickt. Kann ich Angaben nachträglich selbst korrigieren?

Nein.

Ein Zugriff auf das Online-Formular ist temporär nicht möglich. Was mache ich jetzt?

Versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal. Wenden Sie sich ggf. über das Info-Telefon oder per eMail an uns.

Ich habe keine Bestätigung per E-Mail erhalten. Ist der Antrag angekommen?

Bitte prüfen Sie zunächst auch Ihr SPAM-Postfach. Sollte auch dort keine Bestätigungs-eMail eingegangen sein, wenden Sie sich bitte an das Info-Telefon oder per eMail an uns.

Fragen nach der Abgabe des Online-Antrags

Erhalte ich eine Bestätigung über den Eingang meines Antrags?

Ja, per eMail, direkt nach dem Absenden des Formulars. Achtung: Die Einreichung eines Antrags bedeutet nicht automatisch eine Förderzusage.

Wie erfahre ich, ob mein Antrag von der Jury zur Auftragserteilung ausgewählt wurde?

Die Entscheidungen der Jury werden nach der Beendigung des Auswahlverfahrens auf dieser Webseite veröffentlicht. Die Antragstellenden werden zeitnah auch per eMail über eine Zu- oder Absage informiert.

Wann erfahre ich, ob ich mit meiner Veranstaltungsidee erfolgreich war?

Die Anträge werden schnellstmöglich bearbeitet und durch die Jury bewertet. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass aufgrund der Unvorhersehbarkeit der Antragslage kein verbindlicher Termin für die Bekanntgabe der ausgewählten Anträge genannt werden kann. Ziel ist die 30. Kalenderwoche.

Wie kann ich der Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung die Genehmigung meiner Veranstaltung nachreichen?

Die Genehmigung kann per eMail an draussenstadt.call@stiftungkwk.berlin möglichst zeitnah nachgereicht werden. 

Was passiert, wenn meine Veranstaltung aus eigenem Verschulden nicht stattfinden kann?

Informieren Sie bitte umgehend die Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung. Sollte die Veranstaltung gänzlich oder teilweise aus Verschulden des:der Veranstalters:in nicht erbracht werden können, besteht kein Anspruch auf die Fördermittel. Bereits überwiesene Fördergelder sind in den Fällen der gänzlichen oder teilweisen Nichtleistung von dem:der Veranstalter:in an die Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung entsprechend zurückzuzahlen.

Wo wird meine Veranstaltung veröffentlicht?

Geförderte Veranstaltungen müssen in den Veranstaltungskalender der DRAUSSENSTADT-Plattform eingepflegt werden (www.draussenstadt.berlin), sofern es das Format zulässt. Nähere Informationen kommen mit dem Zuwendungsbescheid.

Hilfe bei der Abgabe des Antrags: unser Info-Telefon

Wo und wie erhalte ich Hilfe bei der Abgabe des Antrages?

Wenden Sie sich zur Beantwortung von speziellen Fragen entweder per Email an draussenstadt.call@stiftungkwk.berlin oder an unser Info-Telefon unter 030 3030 444 57.

Das Info-Telefon ist vom 7. bis 18. Juni zu folgenden Zeiten freigeschaltet:

Montags, 10 bis 15 Uhr

Mittwochs, 15 bis 17 Uhr

Freitags, 10 bis 15 Uhr